Est. MMV
Design
17 · Lieferkette · SCM
S2P · O2C · MRP · Eine Linie

Vom Lieferanten zum Kunden, in einer Linie.

— Definition

Die Lieferkette — vom Einkauf über die Produktion, vom Lager bis zur Bestellung, vom Versand bis zur Rechnung — eine durchgängige Linie. Bei Senkronix bildet die Supply-Chain-Software den Kern des ERP; statt eines separaten Systems für jedes Glied arbeitet sie mit einer einzigen Datenbank. Unterbrechungsfreier Fluss, keine doppelten Daten, Echtzeittransparenz.

N° I — Warum maßgeschneidert?

Der Einkauf weiß Bescheid.
Das Lager nicht.
Der Kunde wartet.

Das größte Problem der Lieferkette ist die Trennung zwischen den Gliedern: Der Einkauf läuft in einer Software, die Produktion in einem anderen MES, das Lager in einem eigenen WMS, der Vertrieb im ERP. Jedes Glied hält seine eigene Wahrheit — wenn ein Kunde fragt „Ist die Ware eingetroffen?“, kann niemand eine klare Antwort geben.

Bei Senkronix wird die Lieferkette als ein einziger Fluss konzipiert. Sobald eine Bestellung erfasst wird, wird der Produktionsplan abgestimmt, das Lieferdatum fällt in den Lagerplan, eingehende Ware löst kritische Bestandsmeldungen aus, der Kundenauftrag schreitet automatisch voran, und sobald die Sendung den Hof verlässt, wird die Rechnung erstellt. Beim Morgenkaffee sieht die Geschäftsführung Einkauf, Bestand, Produktion, Vertrieb und Forderungen auf einem einzigen Dashboard.

Vorteile der individuellen Lösung

  • Eine Datenbank — jedes Glied teilt dieselbe Wahrheit
  • Durchgängiger S2P-Prozess (Source-to-Pay) — vom Lieferanten bis zur Zahlung
  • Durchgängiger O2C-Prozess (Order-to-Cash) — vom Auftrag bis zum Zahlungseingang
  • Integriertes MRP II — automatische Materialbedarfsplanung
  • E-Rechnung, E-Lieferschein, E-Versand — integrierte gesetzliche Konformität
  • Performance-Tracking — Lieferantenbewertung, SLA-Überwachung
N° II — Module

Acht Module.
Alle Glieder der Kette.

— S2P-Fluss / N° II-A
Source-to-Pay · Acht Glieder · Vom Lieferanten zur Zahlung
İÇ TALEP DEPARTMAN → TEDARİKÇİ ← ÖDEME N° 01 Talep İhtiyaç · BOM N° 02 RFQ Teklif isteği N° 03 Teklif Karşılaştırma N° 04 Onay İmza zinciri N° 05 Sipariş PO · EDI N° 06 Mal Kabul Barkod · QC N° 07 Fatura 3-way match N° 08 Ödeme Banka · EFT S2P · SOURCE-TO-PAY Eine Datenbank · Freigabekette · Automatischer E-Rechnungsabgleich
● Flusspunkt → Workflow-Richtung N° 01-08 Lieferkettenglieder
01
Einkauf (P2P)

Bedarfsanforderung, RFP/RFQ, Freigabe, Bestellung, Wareneingang, Rechnungsabgleich, Zahlung.

02
Lieferantenmanagement

Lieferantenstammsatz, Kategorie, Bewertung, Audit, Zertifikate, Vertragslaufzeit.

03
Bestand & Inventar

Mehrlagerbestand, Charge/Los, Min/Max, ABC-Analyse, Umlagerung, Reservierung.

04
Produktion & MRP

Stückliste (BOM), Arbeitsgang, Fertigungsauftrag, MRP-Lauf, Kapazitätsplanung, Lohnarbeit.

05
Vertrieb & Auftrag

Angebot, Auftrag, Versand, Rechnung; Kreditlimit, Bestandsreservierung, Kampagnen.

06
Lager & Versand

Wareneingang, Regalplatzierung, Kommissionierung, Verpackung, Spediteur-Integration, Adressierung.

07
Buchhaltung & Rechnung

Automatische Ausstellung von E-Rechnung/E-Archiv, Zahlungseingang, Bankabstimmung, MwSt., Kostenrechnung.

08
Reporting & KPI

Lagerumschlag, Lieferanten-OTD, Produktions-OEE, Auftragserfüllung, Gewinnmarge.

N° III — Integrationen & Technologie

Jeder Punkt der Kette kommuniziert.

— O2C-Fluss / N° III-A
Order-to-Cash · Fünf Glieder · Vom Kunden zum Zahlungseingang
MÜŞTERİ SİPARİŞ → BANKA ← TAHSİLAT N° 01 Sipariş B2B portal · CRM N° 02 Üretim / Stok MRP · Rezervasyon N° 03 Sevkiyat Kargo · İrsaliye N° 04 Faturalama E-Fatura · GİB N° 05 Tahsilat EFT · Mutabakat O2C · ORDER-TO-CASH Auftrag → Geld in einer Linie · Kreditlimit · Rentabilität in Echtzeit
● Flusspunkt → Richtung des Wertstroms N° 01-05 O2C-Glieder

Die Lieferkette muss mit vielen verschiedenen Systemen und Stakeholdern kommunizieren: Lieferantenportale, behördliche Systeme, Logistikdienstleister, Banken. Senkronix SCM orchestriert all diese Brücken über Standardprotokolle.

Behördliche und staatliche Systeme

  • E-Rechnung, E-Archiv, E-Lieferschein, E-Versand — GİB-zertifizierter Integrator (Logo, Mikro, Uyumsoft, Foriba)
  • UETS (nationales elektronisches Zustellsystem) — Offizielle Korrespondenz
  • KİK (Behörde für öffentliches Beschaffungswesen) — Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen und Dokumentation
  • Zoll (BİLGE) — Import-/Exportprozesse

Stakeholder-Integrationen

  • Lieferantenportale — Bestell- und Lieferavis über EDI, API, XML/CSV
  • Versanddienstleister — Yurtiçi, MNG, Aras, PTT, HepsiJet, UPS, DHL API
  • Kundenportal — B2B-Händlerpanel oder E-Commerce-Integration
  • Bankintegration — EFT, SWIFT, Zahlungseingang, Abstimmung

Hardware und Betrieb

  • Barcode / RFID — Handterminal, stationäre Leser, kritische Punkte bei Wareneingang/Versand
  • Produktionslinie — Integration von SPS, SCADA, MES; Zähler- und Produktionsdaten
  • Wäge- und Qualitätsgeräte — Automatische Datenübertragung, Linienkontrolle
  • LKW-/Fahrzeugortung — GPS, Routenführung, Zustellbenachrichtigung
N° IV — Für wen?

Für jeden Hersteller und Distributor mit einer Lieferkette.

Szenario · 01

Produzierendes Unternehmen

Volle Kontrolle vom Rohstoff bis zum Fertigerzeugnis; MRP, Produktionsverfolgung, Kostenrechnung, Kapazität.

Szenario · 02

Distributor

Mehrere Lieferanten, mehrere Händler; gestaffelter Bestand, Umlagerungen, Rentabilität, Zahlungszielsteuerung.

Szenario · 03

Einzelhandelskette

Zentraler Einkauf, Verteilung an Filialen, automatische Nachschubsteuerung, saisonale Kampagnen, Versorgungsplanung.

Szenario · 04

Projektbasiertes Unternehmen

Bau- und Ingenieurprojekte; projektbezogener Einkauf, Kostenverfolgung, Teilrechnungen.

Szenario · 05

Lebensmittel / Einzelhandel

MHD-kritische Bestände, Kühlkette, hoher Lagerumschlag, Lieferanten-Audits, Rückverfolgbarkeit.

Szenario · 06

Pharma / Gesundheitswesen

Kombination aus ITS und SCM, Charge/MHD, GMP, Validierung, Rückrufmanagement.

N° V — Häufig gestellte Fragen

Klare Fragen,
klare Antworten.

Worin unterscheidet es sich vom ERP?+
Supply-Chain-Software ist der operative Kern eines ERP. Sie steuert Einkauf, Produktion, Bestand, Vertrieb und Versand. Ein ERP ergänzt diese Grundlage um Module wie Buchhaltung, Finanzen, Personal und CRM. Bei Senkronix bieten wir beides auf einer Plattform an; sie startet modular und wächst mit Ihrem Bedarf.
Wie lange dauert ein MRP-Lauf?+
In einer mittelgroßen Struktur (5.000 Artikel, 200 Fertigungsaufträge) dauert der MRP-Lauf 2-5 Minuten. In großen Konzernstrukturen (50.000+ Artikel) 15-30 Minuten. Optional werden nächtliche Läufe oder echtzeitnahe inkrementelle MRP-Läufe unterstützt.
Kann ich von meinem bestehenden ERP migrieren?+
Ja. Für gängige Systeme wie Logo, Mikro, Netsis und SAP stehen Migrationswerkzeuge zur Verfügung. Kreditoren/Debitoren, Bestände, Artikel, offene Aufträge und Salden werden automatisch übernommen. Während des Parallelbetriebs ist eine Rückkehr zum Altsystem möglich, bis Sie den Go-Live freigeben.
Werden Mehrstandortstrukturen unterstützt?+
Ja. Mehrmandantenfähigkeit, mehrere Lager, mehrere Filialen, mehrere Währungen und mehrere Sprachen sind Standard. Werksübergreifende Umlagerungen, konsolidiertes Reporting und zentraler Einkauf sind enthalten.
Wie wird Lohnfertigung verwaltet?+
Ein spezieller Ablauf für Lohnfertiger; Materialbereitstellung, Fertigungsauftrag, Arbeitsgangkosten, Wareneingang des Fertigprodukts. Der Lohnfertiger meldet sich in seinem eigenen Portal an, aktualisiert den Fortschritt, während Sie zentral überwachen.
Werden E-Rechnungen automatisch erstellt?+
Ja. Mit dem Versand wird die E-Rechnung/das E-Archiv automatisch erzeugt, an GİB übermittelt und die Antwort verfolgt. Bei fehlerhaften Rückmeldungen greift das Warnsystem. Retouren, Rabatte und Verzugszinsen werden über separate Workflows abgewickelt.
Preis und Dauer?+
Grundeinrichtung (Einkauf + Bestand + Auftrag + Rechnung) 4-6 Monate. Die Ergänzung um Produktions-MRP kommt mit +2-3 Monaten. Multi-Site-Konzernstrukturen 8-14 Monate. Projektbezogene Preisgestaltung; sie wird anhand von Modulen, Nutzern und Integrationsumfang in der Discovery-Phase festgelegt.
N° VI — Prozess

Vier Phasen.
Jede dokumentiert.

01
Discovery

Anforderungsanalyse, Vor-Ort-Beobachtung und Scope-Definition. Eine dokumentierte Scope-Erklärung wird übergeben.

Ergebnis: SRS · BPMN · Scope
02
Design

Architektur, Datenmodell, API, Interface-Prototypen. Jede Entscheidung wird vor dem Programmieren freigegeben.

Ergebnis: UML · Figma · API Spec
03
Entwicklung

Zweiwöchige Sprints, Demos pro Sprint, CI/CD, Code-Review und automatisierte Tests.

Ergebnis: Demo · Git · CI/CD
04
Launch & Support

Inbetriebnahme, Schulung, Dokumentation. Langfristige Betreuung im Rahmen eines SLA ist selbstverständlich.

Ergebnis: Go-Live · SLA
— SCM-Angebotsdesk

Beschreiben Sie Ihre Lieferkette.
ihre Glieder zusammen.

bilgi@senkronix.com · Karatay / Konya